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Epikur, der nächste Philosoph - diesmal aus Griechenland, sorgt für das Zitat in dieser Woche. Dieses Zitat steht in der aktuellen Folge im Licht des Minimalismus. Minimalismus ist ein Thema, welches aktuell viel Aufsehen erregt und sich großer Beliebheit erfreut. Wie Minimalismus in deinem Leben aussehen kann und welche Vorteile es hat, erfährst du in dieser Folge.


Warum ist das interessant für dich?

Minimalismus ist ein großer Begriff, weshalb wir uns heute nur über das Zitat von Epikur unterhalten wollen. Er sagt, dass Genug nicht zu wenig sein darf. In anderen Worten sollen wir mit dem zufrieden sein, ohne mehr haben zu wollen. Du weißt was du brauchst und konzentrierst dich auf das was du hast. Die Industrie ist großartig darin dir einen Mangel einzureden. Dir mangelt es jedoch an nichts. Da gibt es auch einen tollen Spruch, den ich hier gerne einbringen möchte. Er macht den Lebensstil deutlich, dem manche Menschen folgen:


"Von Geld das du nicht hast, kaufst du dir Dinge, die du nicht brauchst, um Menschen zu gefallen, die du nicht magst."


Der blinde Konsum sorgt nur für Ablenkung und Unruhe. Sei dir über die Dinge klar, die du benötigst und mache dich von anderem frei, um deinen Gedanken mehr Raum zu geben. Durch diese Veränderungen in meinem Leben kann ich mich wesentlich besser konzentrieren, kann meine Bedürfnisse besser einordnen und meinen Konsum hinterfragen.


Wie findest du deinen Weg?

Dein Weg in diesem Thema, ist individuell. Im ersten Schritt ist es sinnvoll aufzuräumen (Sorry). Du hast mit Sicherheit viele Dinge, die du nicht mehr benötigst und abgeben kannst. Dabei waren zwei Regeln bei mir sinnvoll:


6-Monats-Regel: Hast du den Gegenstand die letzten 6 Monate genutzt? Nein - dann weg.


No-Keller-Policy: Dinge die in den Keller kommen würden "falls man es nochmal braucht" kommen weg.


Diese Regeln haben immer Außnahmen, haben mir jedoch bei den Entscheidungen geholfen ob ich die Jacke, die doch eigentlich ganz schön ist (die ich 2 Jahre nicht einmal getragen habe) verkaufen soll. Spoiler... habe sie verkauft und nicht einen Tag vermisst.


Was kannst du heute tun?

Du kannst heute anfangen aufzuräumen und keine Dinge dafür nachzukaufen. Definiere einmal was du wirklich brauchst und richte deinen Kleiderschrank danach aus. Kaufe lieber hochwertige Klamotten und trage sie länger. Bei der Ermittlung eines kleinen Kleiderschranks hat mir das Thema "Capsule Wardrobe" sehr geholfen. Es geht darum eine möglichst kleine aber vielseitige Garderobe zu haben. Hier ist ein Link mit einigen Beispielen - schau gerne mal drauf!


Frauen: Capsule Wardrobe (Women)

Männer: Capsule Wardrobe (Men)


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Seneca, ein alter römischer Philosoph, bringt uns das Zitat für die heutige Episode mit. Er sagt, dass wir häufiger in unserer Vorstellungskraft leiden, als in Realität. Wie er das wirklich gemeint hat, bleibt ein Rätsel. Die Interpretation meinerseits ist, dass wir uns häufig vorher schon Schaden zufügen durch unsere Gedanken obwohl noch nichts passiert ist. Wir leiden also in unserer Vorstellung und nicht in Realität.


Warum ist das interessant für dich?

Unser Gehirn kann zwischen Vorstellung und Realität nicht unterscheiden. Ein vorgesteller Säbelzahntiger ist für unser Gehirn die gleiche Art von Bedrohung wie ein wirklicher Säbelzahntiger. Der Stresspegel steigt in beiden Fällen und unser Körper schüttet Stress Hormone aus. Da wir heute viel mit unserem Gehirn arbeiten und Meister im Vorstellen verschiedener Szenarien geworden sind, ist es wichtig sich das bewusst zu machen. Das Szenario in unserem Kopf ist noch nicht passiert und in der Realität leiden wir noch nicht.


Wie findest du deine Lösung?

Die Lösung für dich ist nicht so klar wie in anderen Beiträgen. Szenarien im Kopf durchzuspieln, ist wichtig und hilfreich. Das kann jedoch in gewissen Situationen Überhand nehmen. Wenn du schon mal einen eifersüchtigen Partner hattest, kannst du dir vorstellen was alles in deren Kopf vorging, obwohl nichts (hoffe ich mal) passiert ist. Das Leiden findet zu 100% im Kopf statt, ohne das es real ist.


Was kannst du heute tun?

Die Tat für heute, ist dafür überraschend simpel. Frag dich regelmäßig, ob das was in deinem Kopf vorgeht etwas ist, dass du im Kopf hast und spekulierst oder ob es ein Fakt ist. Ist es kein Fakt, so hast du es dir meistens selbst im Kopf zurecht gelegt. Wenn andere Personen bei diesem Thema eine Rolle spielen, geh auf sie zu und sprich mit ihnen darüber. Das wird dir mehr Klarheit bringen und bringt dich vom Denken ins Handeln.



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Tony Robbins bringt diese Woche ein Zitat mit in den Podcast. Er sagt, dass du durch bessere Fragen auch bessere Antworten erhältst. Diese Meinung ist sowohl korrekt im Gespräch mit anderen, aber viel mehr im Gespräch mit dir. Bessere Fragen an dein Selbst, führen zu besseren Antworten, mehr Zufriedenheit und Energie!


Warum ist das interessant für dich?

Den USP (Unique Selling Point) dieser Ansicht, habe ich oben kurz angeschnitten und möchte ich hier ausführen. Viele Menschen stellen keine richtigen Fragen und erhalten somit auch nicht die richtigen Antworten.


Beispiel: "Warum kann ich das nicht?"


Wenn du diese Frage einfach beantwortest (weil das tut dein Gehirn nämlich), sucht dein Gehirn nach einem Grund wieso du es nicht kannst und ich versichere dir es wird einen finden. Dein Gehirn ist in diesem Punkt ähnlich aufgebaut wie ein Computer. Die Fragen werden beantwortet ohne dessen Wert oder Gründe zu hinterfragen. Daher kannst du über eine Veränderung der Frage auch die Antwort beeinflussen und besser mit dir umgehen.


Beispiel: "Was kann ich tun, um mich in dem Punkt zu verbessern?"


Wie findest du deine Lösung?

Die richtigen Fragen zu stellen, ist eine Kunst. Es braucht Übung und wird mit der Zeit besser. Das schöne an dieser Fähigkeit ist, dass du kurzfristig sehr schnelle Ergebnisse bemerken wirst. Du wirst sofort Anworten auf deine Fragen bekommen. Eine gut gestellte Frage, ist nämlich bereits die halbe Lösung.


Was kannst du heute tun?

Der einfachste Punkt, um diese Fähigkeit in dein Leben zu integrieren, ist im Gespräch mit dir zu beginnen. So erhältst du ein gutes Gefühl für Fragen mit denen du dich wohlfühlst und welche die besten Ergebnisse bei dir hervorrufen. Die Fragen dann auch in Gesprächen mit anderen anzuwenden, ist meistens etwas komplexer und bedarf etwas mehr Fingerspitzengefühl. ;-)



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